Über mich
Fotografie bedeutet für mich vor allem, genauer hinzusehen.
Fotografie bedeutet für mich vor allem, genauer hinzusehen. Ich bin fasziniert von der Tierwelt, von ihrem Verhalten und von all den kleinen Dingen, die man oft erst entdeckt, wenn man sich etwas länger mit einem Motiv beschäftigt.
Wenn ich ein Tier fotografiere, möchte ich deshalb meistens auch mehr darüber wissen: Wie lebt es? Was macht es besonders? Warum verhält es sich gerade so? Diese Neugier gehört für mich genauso zur Fotografie wie die Kamera selbst. Oft sehe ich ein Motiv ganz anders, wenn ich erst einmal etwas darüber gelernt habe.

Ich mag es, Tiere ins richtige Licht zu setzen – manchmal ganz wörtlich. Dabei geht es mir nicht nur darum, ein Tier möglichst schön abzubilden. Ich möchte seine Besonderheiten zeigen: einen Blick, eine Haltung, eine Struktur oder einfach einen kurzen Moment, den man sonst vielleicht übersehen hätte.
Besonders deutlich wird das für mich in der Makro- und Mikrofotografie. Je näher man kommt, desto mehr gibt es zu entdecken. Winzige Strukturen, Facettenaugen, Härchen, Farben und Formen werden plötzlich sichtbar und zeigen eine Welt, die wir im Alltag kaum wahrnehmen.
Dabei darf es bei mir durchaus auch technisch werden. Ich experimentiere gerne mit Licht, unterschiedlichen Optiken, Polarisation und Focus Stacking und tüftele so lange an einem Aufbau, bis er das macht, was ich mir vorgestellt habe. Die Technik ist für mich aber kein Selbstzweck. Sie ist das Werkzeug, mit dem ich Dinge sichtbar machen kann.
Am Ende ist es wahrscheinlich vor allem die Neugier, die mich antreibt. Rausgehen, beobachten, etwas entdecken, mehr darüber erfahren – und versuchen, davon ein Bild mit nach Hause zu bringen, das auch andere für einen Moment genauer hinschauen lässt.